Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 3,3 % mehr als im Jahr zuvor. 2023 hatte das Gewerbesteueraufkommen bei 16,4 Milliarden Euro gelegen.
Rein rechnerisch lag das Gewerbesteueraufkommen bei 942 Euro pro Kopf
Bezogen auf die Gesamtbevölkerung lag das Gewerbesteueraufkommen der Kommunen in NRW im Jahr 2024 bei 941,67 Euro je Einwohner/-in. Die kreisfreien Städte mit den höchsten Pro-Kopf-Einzahlungen waren Düsseldorf (2.570,32 Euro), Köln (1.717,68 Euro) und Münster (1.152,39 Euro). Die niedrigsten Einzahlungen hatten Herne (476,59 Euro) und Bottrop (503,09 Euro) aus dem Ruhrgebiet sowie Leverkusen (509,03 Euro) aus dem Rheinland.
Städtetag mit neuer hauptamtlicher Spitze
Christian Schuchardt ist neuer Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages. Der 56-Jährige tritt sein Amt zum 1. Juli 2025 an und leitet die Hauptgeschäftsstellen des Deutschen Städtetages in Berlin, Köln und Brüssel. Der Hauptausschuss des kommunalen Spitzenverbandes, in dem sich 3.200 Städte und Gemeinden mit rund 54 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen haben, hatte Schuchardt bereits im November vergangenen Jahres zum neuen Hauptgeschäftsführer gewählt.
Statement von Hauptgeschäftsführer Christof Sommer
Die Bundesregierung hat den Städten und Gemeinden zugesichert, dass durch das Investitionspaket verursachte Steuerausfälle vollständig ausgeglichen werden. Dazu sagte Hauptgeschäftsführer Christof Sommer:
"Wir begrüßen, dass sich Bund und Länder einigen konnten und die Kommunen eine vollständige Kompensation der Steuerausfälle erhalten, die mit dem Investitionspaket des Bundes verbunden sind. Auch unterstützen wir das Bestreben der Bundesregierung, die Wirtschaft wieder anzuschieben.