Die Auswirkungen des Klimawandels werden in Städten und Gemeinden immer deutlicher spürbar. Langanhaltende Hitze und Trockenheit können in einzelnen Regionen gravierende Folgen haben und zu temporären Wasserknappheiten führen. "Mit den klimabedingten Auswirkungen angemessen umzugehen, hat für die Kommunen in NRW große Bedeutung. Hitze- und Dürrephasen treten früher im Jahr auf und werden extremer, weshalb wir auch auf innovative Ideen im kommunalen Wassermanagement setzen", sagte Jörn Möltgen, Bürgermeister von Havixbeck und Vorsitzender des Verbandsausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz.
Laut aktueller Difu-Befragung für die KfW ist der Investitionsrückstand in Kommunen im Vergleich zum Vorjahr um 15,9 Prozent auf 215,7 Mrd. Euro gestiegen. Schulen und Straßen sind besonders betroffen. Neun von zehn Kommunen blicken pessimistisch in die Zukunft.
Berlin. Die Kommunen in Deutschland beklagen den immer weiter steigenden Investitionsstau. Bei der jährlichen vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) für die KfW durchgeführten Befragung bezifferten sie den wahrgenommenen Investitionsrückstand auf insgesamt 215,7 Milliarden Euro – ein Rekordwert und Anstieg um 15,9 Prozent bzw. 29,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 3,3 % mehr als im Jahr zuvor. 2023 hatte das Gewerbesteueraufkommen bei 16,4 Milliarden Euro gelegen.
Rein rechnerisch lag das Gewerbesteueraufkommen bei 942 Euro pro Kopf
Bezogen auf die Gesamtbevölkerung lag das Gewerbesteueraufkommen der Kommunen in NRW im Jahr 2024 bei 941,67 Euro je Einwohner/-in. Die kreisfreien Städte mit den höchsten Pro-Kopf-Einzahlungen waren Düsseldorf (2.570,32 Euro), Köln (1.717,68 Euro) und Münster (1.152,39 Euro). Die niedrigsten Einzahlungen hatten Herne (476,59 Euro) und Bottrop (503,09 Euro) aus dem Ruhrgebiet sowie Leverkusen (509,03 Euro) aus dem Rheinland.