WDR Newsticker

Mitgliederversammlung des KPV-Bildungswerkes e. V. mit Neuwahl des Vorstandes
am Mittwoch, 30. Mai 2012, 18.30 Uhr, Altes Rathaus, Dortmund

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie können sich die Einladung hier und den Anmeldebogen hier herunterladen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre KPV-Landesgeschäftsstelle

Kommunale Gesundheitsversorgung und Pflegeplanung in Zeiten des demografischen Wandels

Strategien und Steuerungsmöglichkeiten

20. Sitzung des Fachausschusses „Soziales” des KPV-Bildungswerkes e. V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

immer mehr Menschen bleiben immer länger gesund und werden immer älter. Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Das bedeutet aber auch, dass es künftig immer mehr Menschen geben wird, die Unterstützung durch Medizin und Pflege brauchen. Unsere sozialen Sicherungssysteme geraten damit unter Druck. Der demografische Wandel stellt damit die Gesundheits- und Pflegeplanung vor immer neue Aufgaben.

Politisch müssen diese Veränderungen gestaltet werden. Sie erfordern eine vorausschauende Sichtweise und die Bereitschaft, auch neue Wege jenseits der bekannten Gesundheits- und Pflegestrukturen zu gehen. In unserer Fachausschusssitzung wollen wir Wege aufzeigen, wie sich die Kommunen auf die künftigen Entwicklungen vorbereiten können.

Diese und andere Folgen wollen wir in der kommenden Fachausschusssitzung erörtern. Sie findet statt

am Donnerstag, 24. Mai 2012,
von 10.30 Uhr bis ca. 13.30 Uhr,
in den Landtag Nordrhein-Westfalen, Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf
Raum E 3 A 02 (Fraktionssaal der CDU)
,

Im Namen des Vorsitzenden der KPV/NRW, Herrn Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, und des Vorsitzenden des Fachausschusses Soziales, Herrn Theodor Hesse, Leiter des Fachbereichs Jugend, Gesundheit und Soziales der Stadt Hamm, möchte ich Sie ganz herzlich hierzu einladen.

In Abstimmung mit dem Vorsitzenden des Fachausschusses schlage ich Ihnen folgende Tagesordnung vor:

 1.         Begrüßung durch den Vorsitzenden des Fachausschusses,
              Theodor Hesse, Hamm

 2.         Chancen, Möglichkeiten und Grenzen gestaltender Sozialraumplanung
           – Erfahrungen aus der Region Siegen-Wittgenstein

            Helmut Kneppe,
            Sozialdezernent des Kreises Siegen-Wittgenstein

3.         Strategien zum Umgang mit Fachkräftemangel im Gesundheitswesen
            
Dipl.-Kffr. Helga Schuhmann-Wessolek,
             Landesrätin a. D.,
             Senior Consultant Rölfs RP AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf

4.         Diskussion

5.         Verschiedenes

 Weitere Nachfragen bitte ich ggf. an den mit der Organisation der Veranstaltung befassten zuständigen Fachreferenten des KPV-Bildungswerkes, Herrn Dr. Stephan Smith, unter der Telefonnummer 02361 5899-90 zu richten.

Bitte teilen Sie uns entweder mit dem beigefügtem Rückantwortbogen oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. mit, ob Sie an der Konferenz im Landtag teilnehmen werden.

Bitte reichen Sie die Einladung auch an interessierte Mitglieder Ihrer Verwaltung bzw. Fraktion weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus-Viktor Kleerbaum
Landesgeschäftsführer

Im Schuljahr 2010/11 hatte in Nordrhein- Westfalen mehr als jede(r) vierte (26,2 Prozent) der rund zwei Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen (ohne Weiterbildungskollegs und freie Waldorfschulen) eine Zuwanderungsgeschichte. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wird bei über der Hälfte der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte zu Hause überwiegend nicht deutsch gesprochen. Das sind 15 Prozent der gesamten Schülerschaft. Wie die Grafik zeigt, fällt dieser Anteil an den einzelnen Schulformen unterschiedlich aus:

Infografik

Die Hauptschulen wiesen mit 25,6 Prozent den höchsten Anteil bei den Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte auf, bei denen zu Hause überwiegend nicht deutsch gesprochen wurde. 

Bei den Gymnasiast(inn)en war der Anteil mit 5,0 Prozent am niedrigsten.

Diese und weitere interessante Ergebnisse zur Bildungsbeteiligung junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in NRW sowie methodische Hinweise hat der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen jetzt in der Reihe "Statistik Kompakt" unter dem Titel "Bildungsbeteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte"
veröffentlicht. Unter http://www.it.nrw.de/wl/statistik_kompakt.html steht die Analyse zum kostenlosen Download bereit.


Quelle: Information und Technik NRW

KPV-Landeschef Thomas Hunsteger-Petermann: „Kommunalpolitischer Sachverstand muss noch stärker als bisher in den entscheidenden Führungsgremien der Partei und Fraktion vertreten sein“

Recklinghausen / Düsseldorf

Anlässlich der gestrigen Landesvorstandssitzung der CDU NRW erklärt der Landesvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU NRW (KPV/NRW) und Oberbürgermeister der Stadt Hamm, Thomas Hunsteger-Petermann:

„Das Ergebnis der Landtagswahl ist mehr als enttäuschend. Aus Sicht der KPV/NRW ist es zwingenderforderlich, das katastrophale Abschneiden der CDU genau zu analysieren und die notwendigen Schlussfolgerungen für die zukünftige inhaltliche und personelle Ausrichtung des Landesverbandes zu ziehen. Wir können jetzt nicht ohne Weiteres zur Tagesordnung übergehen! Gründe für die verheerende Niederlage gibt es viele. Es nützt aber nichts, jemandem öffentlich Vorhaltungen zu machen; wir müssen den Blick nach vorne richten.

Richtig ist, dass die CDU nicht mehr die stärkste politische Kraft im Düsseldorfer Landtag ist. Richtig ist aber auch, dass die Union weiterhin die Kommunalpartei in Nordrhein-Westfalen ist. Wir stellen mehr als 250 Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister und sind mit rund 8.000 ehrenamtlichen Mandatsträgern die Nr. 1 in NRW. Unsere vielen, vielen engagierten Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker verleihen der CDU vor Ort ein sympathisches Gesicht. Gerade diese Verankerung in den Städten, Gemeinden und Kreisen ist und bleibt unsere Stärke. Die müssen wir jetzt nutzen! Über die Rathäuser und die im Jahr 2014 anstehenden Kommunalwahlen können wir die strategische Mehrheitsfähigkeit der Union im Land zurückgewinnen.

Wähler in Legden stimmen für neues Gewerbegebiet

Zum ersten Mal war am Sonntag in NRW ein Ratsbegehren im Ratsbürgerentscheid erfolgreich. In Legden im Kreis Borken stimmten die Wähler mehrheitlich für die Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes. 57 Prozent der Wähler votierten für einen entsprechenden Antrag ihrer Ratsvertreter. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 64,7 Prozent. Mit der Abstimmung wurde ein jahrelanger Streit über die Nutzung des Geländes beendet.

Nach Angaben der Initiative „Mehr Demokratie“ wurde damit im siebten Anlauf erstmals ein Vorschlag eines Rates von den Bürgern einer Gemeinde angenommen. Zuvor hatten die Wähler in Gladbeck, Lippstadt, Neunkirchen-Seelscheid, Rhede, Stemwede und Weeze Begehren ihrer Ratsvertreter in Ratsbürgerentscheiden stets abgewiesen. Seit 2007 erlaubt die Gemeindeordnung, dass Räte kommunalpolitische Entscheidungen an die Wähler zurückgeben. Notwendig ist hierfür eine Zweidrittel-Mehrheit der Ratsmitglieder.

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