Auch wenn die Steuerung der sozialpolitischen Ziele und des dafür zur Verfügung stehenden Etats schon per se aus sozialpolitischer Sicht und aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erfolgen muss, so nimmt die haushalterische Relevanz nun in der Finanzkrise der Kommunen wieder stark zu.
Der Sozialetat hat neben den Personalaufwendungen die größte Bedeutung im Haushalt, insbesondere aufgrund seiner Dynamik und fast unkalkulierbarer Planungsrisiken durch die Bundes- und Landesgesetzgebung.
Und es gilt gemeinhin: Da kann man wenig machen. Alles Pflichtleistungen!
Ist das so?
In dem Seminar geht es zunächst kurz um die Rollenklärungen zwischen Fachbereichen und Querschnitt. Dann geht es um Haltung und Kommunikation, denn Veränderungen im Sozialhaushalt bedürfen orchestrierter Begleitmusik. Dann geht es ins Eingemachte und aus 13 Jahren Erfahrung mit erfolgreichen Haushaltskonsolidierungen und zielgerichteter Steuerung des JobCenters (SGB II) werden vielfältige Steuerungsansätze im Sozial- und Jugendbereich vorgestellt und die praktische Anwendung erläutert. Am Ende des Seminars ist klar, wo man ansetzen muss und wie, wenn man etwas verändern will! – Und wie dies friedlich gelingen kann oder sogar sozialpolitisch unterstützt wird.
Referent: Stephan Santelmann
Stephan Santelmann M.A. ist Verbandsvorsteher des Verkehrsverbundes Rheinland seit 2017. Nach einem Studium der Politikwissenschaft in Bonn hat er für die Bundesregierung und 5 Jahre in der CDU/CDU- Bundestagsfraktion gearbeitet. Anschließend war er Fachreferent der Kölner Oberbürgermeister Harry Blum und Fritz Schramma. Von 2003-2017 leitete er das Kölner Amt für Soziales und Senioren und administrierte auf der kommunalen Seite u.a. die Gründung der ARGE Köln (SGB II). 2017-2025 war er Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises. Viele Jahre war er Vorstandsmitglied bei ESN (Europ. Sozialamtsleiternetzwerk) und hat mit Leitungen u.a. in Rotterdam, Wien, Basel eng zusammengearbeitet.
Für wen ist das Seminar geeignet:
(Ehrenamtliche) Mandats- und Funktionsträger, Mitarbeiter von Mandats- und Funktionsträgern, interessierte Bürgerinnen und Bürger
Bitte beachten Sie
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten nach der Anmeldung eine E-Mail mit den Zugangsdaten zum Zoom-Meeting. Zur besseren Interaktion mit den Referenten und den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind eine Webcam und ein Mikrofon sinnvoll, aber nicht zwingend erforderlich.
| Beginn der Veranstaltung |
03.02.2026 17:00 Uhr |
| Ende der Veranstaltung |
03.02.2026 19:00 Uhr |
| max. Teilnehmer | Unbegrenzt |
| Einzelpreis | Frei |
Unsere Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.