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Aktueller Newsletter Ihrer KPV/NRW-Landesgeschäftsstelle

Aktueller Newsletter Ihrer KPV/NRW-Landesgeschäftsstelle

‍Newsletter 19/2026 

‍Liebe Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker,

aktuelle Entwicklungen aus Nordrhein-Westfalen zeigen erneut, wie eng Infrastruktur, Gesundheitsversorgung und frühkindliche Bildung mit der kommunalen Handlungsfähigkeit verbunden sind. Ob Sanierung von Straßen und Brücken, ärztliche Versorgung im ländlichen Raum oder Fachkräftegewinnung in Kitas – vieles entscheidet sich in der praktischen Umsetzung vor Ort.

Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie kompakt zusammengestellt und ordnen ein, welche Bedeutung sie für Städte, Gemeinden und Kreise haben.

 

 

Mit kollegialen Grüßen

Ihre KPV NRW


PRESSESPIEGEL

Hier nun einige augewählte Pressestimmen der letzten Woche:


Sondervermögen: Mittel fließen auch in Landesstraßen

Nordrhein-Westfalen will Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes auch für die Sanierung von Landesstraßen einsetzen. Für dieses Jahr sind 60 Millionen Euro vorgesehen. Damit sollen unter anderem Ersatzneubauten von 23 Brücken, Fahrbahnsanierungen, begleitende Radwege und Tunnelsanierungen früher umgesetzt werden.

Für Kommunen ist das relevant, weil leistungsfähige Landesstraßen häufig zentrale Verkehrsachsen für Pendler, Wirtschaft, Rettungsdienste und den ÖPNV sind. Zugleich bleibt aus kommunaler Sicht wichtig, dass neben Landesstraßen auch der kommunale Straßenbau verlässlich unterstützt wird.


Landarztquote: Ein Instrument gegen Ärztemangel vor Ort

Die Landarztquote zeigt erste praktische Wirkung: Einer der ersten Mediziner, die über die 2019 eingeführte Quote ins Studium kamen, schließt nun seine Ausbildung ab und befindet sich in der Weiterbildung zum Hausarzt. Der Bericht macht deutlich, dass die Quote gezielt Menschen für die hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum gewinnen soll.

Für Städte und Gemeinden außerhalb der Ballungsräume bleibt die hausärztliche Versorgung eine zentrale Frage der Daseinsvorsorge. Kommunen können Versorgungslücken nicht allein schließen, sind aber wichtige Partner bei Standortfragen, Vernetzung und der Attraktivität des Lebens- und Arbeitsumfelds.


Kita-Fachkräfte: Förderung von 900 praxisintegrierten Ausbildungsplätzen wird fortgesetzt

Das Land setzt die Förderung von rund 900 praxisintegrierten Ausbildungsplätzen für angehende Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger im Schuljahr 2026/2027 fort. Dafür stehen den Kita-Trägern rund elf Millionen Euro zur Verfügung; Anträge können bis zum 31. August 2026 über Förderung.NRW gestellt werden. Ab dem Kindergartenjahr 2027/2028 soll die Förderung im Zuge der KiBiz-Reform dauerhaft integriert werden.

Für Kommunen und Träger ist das ein wichtiger Baustein gegen den Fachkräftemangel in der Kindertagesbetreuung. Mehr praxisnahe Ausbildung kann helfen, Personal zu gewinnen und Einrichtungen im Alltag zu entlasten.


ABC-Klassen: Landkreistag begrüßt Pläne – Umsetzung muss praxistauglich sein


Der Landkreistag NRW begrüßt die Landespläne zur Einführung von ABC-Klassen. Hintergrund sind alarmierende Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen: Jedes dritte Kind verfügt bei Schuleintritt nicht über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse, um dem Unterricht folgen zu können. Der Landkreistag betont, dass die ABC-Klassen die bestehenden Kita-Strukturen ergänzen und den Übergang in die Grundschule besser vorbereiten sollen.

Für Kommunen ist dabei die Umsetzung entscheidend. Der Landkreistag spricht sich dafür aus, ABC-Klassen möglichst in Kitas zu organisieren, um Kindern weite Wege und eine unbekannte Umgebung zu ersparen. Damit bleiben Fragen der Räume, Organisation, Abstimmung zwischen Kita und Schule sowie ausreichender Ressourcen vor Ort zentral.



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‍Kontakt zu KPV/NRW

Impressum:

KPV/NRW e. V., Limperstr. 40, 45657 Recklinghausen

V.i.S.d.P.: Markus Klaus, Landesgeschäftsführer

ISSN: 1617-2329

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