Kommunalpolitische Vereinigung NRW - Bildungswerk - DGB - Finanzen

RWEFrankfurt (dpa-AFX) - RWE-Chef Jürgen Großmann hat in einem Zeitungsinterview dementiert, er wolle den Einfluss der kommunalen Aktionäre durch einen Konzernumbau begrenzen. "Ich freue mich über die kommunalen Aktionäre der RWE, die mit einer Sperrminorität am gesamten Konzern beteiligt sind", sagte Großmann der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Der vom Vorstand geplante Umbau ziele nicht auf die Eigentümerstruktur, erläuterte der RWE-Chef. Vielmehr sollten die internen Prozesse gestrafft und Verwaltungskosten gespart werden. Großmann betonte, die Eigentümerstruktur in Deutschland und dem übrigen europäischen Geschäft werde auch künftig übereinstimmen.

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FeuerwehrfahrzeugDer Bundesrat hat einen Änderungsentwurf zum Straßenverkehrsgesetz vorlegt, mit dem die Einsatzfähigkeit von Rettungsorganisationen erhöht werden soll. Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz:

„Die christlich-liberale Koalition hat vereinbart, das Straßenverkehrsgesetz zugunsten der bei den Freiwilligen Feuerwehren, den Rettungsdiensten und den technischen Hilfsdiensten ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern weiter zu verbessern.

Folgerichtig zielen der von Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) auf den Weg gebrachte Gesetzentwurf sowie die Gesetzesinitiative der Länder darauf ab, für ehrenamtlich Tätige den Erwerb der Fahrberechtigungen zum Führen von Einsatzfahrzeugen deutlich zu erleichtern.

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Bildung_Fotolia_8475296_XSDie Jamaika-Koalition im Saarland wollte die Grundschulzeit von vier auf fünf Jahre verlängern. Dazu wird es wohl nicht kommen.

Die Pläne für ein fünftes Grundschuljahr im Saarland stehen vor dem Aus. Einer dafür nötigen Änderung der Landesverfassung erteilte die Saar-SPD am Donnerstag "eine klare Absage". Bei dem Projekt würde "im Ergebnis mehr Schaden angerichtet als Nutzen erzielt", sagte Landeschef Heiko Maas.

Ohne die Stimmen der Sozialdemokraten ist die Regierung aus CDU, FDP und Grünen nun auf die Hilfe der Linken angewiesen. Dass diese die Verlängerung der Grundschulzeit mitträgt, gilt als äußerst unwahrscheinlich.

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StaedtebauPressemitteilung des Deutschen Landkreistages

Anlässlich der heutigen Sonderkonferenz der Landesbauminister mit Bundesminister Peter Ramsauer hat der Deutsche Landkreistag eindringlich davor gewarnt, vom nächsten Jahr an die Bundesmittel für die Städtebauförderung um die Hälfte von 610 Mio. Euro auf 305 Mio. Euro zu kürzen. Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Hans-Günter Henneke nahm an dem Treffen teil und sagte: „Sollte es zu einer derart drastischen Kürzung der Fördermittel für den Städtebau kommen, trifft dies strukturschwache ländliche Räume ins Mark, obwohl gerade dort Zukunftsinvestitionen dringend nötig sind. Hier muss es im Gesetzgebungsverfahren dringend zu einer Entschärfung kommen.“ Zudem appellierte er an die Länder, die drohenden Kürzungen durch eigene Mittel auszugleichen, zumindest aber die bisherigen Kofinanzierungsmittel im Volumen aufrechtzuerhalten.

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MobilfunkmastenStadtwerke bauen superschnelle Glasfasernetze. Damit untergraben sie die Führungsrolle etablierter Anbieter – und betreiben die Rückverstaatlichung von Telekommunikationsnetzen.

Rolf Fußhöller gehört zu den Politikern, die gern mal Tacheles reden. „Der Markt hat versagt, die Liberalisierung der Telekommunikationsmärkte ist gescheitert“, sagt der erste Bürgermeister von Villingen-Schwenningen im Schwarzwald. Die Schuld gibt Fußhöller den etablierten Anbietern wie der Deutschen Telekom, Vodafone und der im Südwesten sehr starken Fernsehkabelgesellschaft Kabel Baden-Württemberg. Keines dieser Privatunternehmen sei bereit, in die Internet-Zukunft zu investieren und alle 55 000 Haushalte der Kreisstadt mit superschnellen Glasfaseranschlüssen zu versorgen.

CDU-Mitglied Fußhöller greift deshalb zur Selbsthilfe – mit öffentlichen Geldern – und schafft damit Fakten. Die Stadtwerke von Villingen-Schwennigen sollen noch im Herbst den Großauftrag für den Bau einer kommunalen Glasfaserinfrastruktur bekommen. 83,5 Millionen Euro stellt die 80 000-Einwohner-Gemeinde für das Prestigeprojekt im Kommunalhaushalt bereit – pro Wohnung 1500 Euro. Auf einer der nächsten Sitzungen will Fußhöller dem Gemeinderat seinen endgültigen Geschäftsplan vorlegen. Ein Ratsbeschluss sei dann nur noch Formsache, hofft der Lokalpolitiker.

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