Zur Absicht des Bundesbauministeriums, auf die Wohngeldkürzung um 200 Millionen Euro zu verzichten, erklärte die Stellvertreterin des Hauptgeschäftsführers des Deutschen Städtetages, Monika Kuban, gegenüber Eurodem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe):

"Der Deutsche Städtetag begrüßt, dass der Bund seine Kürzungspläne für das Wohngeld in Höhe von 200 Millionen Euro nicht weiterfolgt. Der Widerstand des Städtetages wie auch der Städte selbst hat offenbar Wirkung gezeigt. Abgewendet wird damit eine zusätzliche Belastung der Städte bei ihren ohnehin stetig steigenden Sozialausgaben. Denn viele einkommensschwache Haushalte hätten bei einer drastischen Kürzung des Wohngeldes Anspruch auf Unterkunftskosten nach dem Sozialgesetzbuch II, die vor allem die Kommunen finanzieren müssen."

 

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