Statement von Helmut Dedy, Geschäftsführer des Städtetages Nordrhein-Westfalen, zur Kita-Finanzierung in Nordrhein-Westfalen

Anlass: heutige Kabinettssitzung in Düsseldorf (5.9.2017) „Die Städte in Nordrhein-Westfalen unterstützen das Programm des Landes, das heute im Kabinett verabschiedet werden soll, um die finanziell angespannte Situation vieler Kindertageseinrichtungen abzumildern. Die Finanzmittel werden dazu beitragen, dass Träger Kitas weiterführen können, die sie bereits aufgeben wollten.

Die jetzt angekündigte Übergangsfinanzierung ist ein Zwischenschritt. Ganz entscheidend bleibt für die Städte, dass die Finanzierung der Kinderbetreuung in NRW für die Zukunft neu ausgerichtet wird, wie es die Koalition ja auch grundsätzlich angekündigt hat. Für die künftige Neuregelung der Finanzierung ab dem Kindergartenjahr 2019/2020 ist die Position der Städte klar: Die Kommunen dürfen nicht zusätzlich belastet werden und der Landesanteil an den Kosten der Kinderbetreuung muss deutlich steigen. Denn die Städte nehmen bereits viel Geld in die Hand, um gute Betreuungsangebote zu sichern. Der Ausbau der Kinderbetreuung muss in den kommenden Jahren weitergehen und wir brauchen auch Qualitätsverbesserungen. Vor allem die Finanzierung des qualitativen Ausbaus muss durch Land und Bund sichergestellt werden.“
Kontakt:
Städtetag Nordrhein-Westfalen: Volker Bästlein, Pressesprecher, Tel.: 030 37711-130

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